Barrierefreiheit
Unsere Botschaften sollen für alle Menschen verständlich sein. Als kommunales Unternehmen im Dienst der Bürgerinnen und Bürger ist es für uns selbstverständlich, all unsere Medien barrierefrei zu gestalten.
Im Rahmen eines zeitgemäßen und visuell ansprechenden Markenauftritts berücksichtigen wir die maßgeblichen Empfehlungen und Richtlinien zur leserlichen Gestaltung von Textelementen sowie zur barrierefreien und kontrastreichen Verwendung von Farben. Außerdem bietet dieser Leitfaden Anregungen für eine inhaltlich wie visuell eindeutige Bildsprache und eine achtsame Gestaltung von digitalen Medien.
Schrift & Zeichen
Der Zeilenabstand in Fließtexten sollte mindestens 120 % der Schriftgröße betragen. Bei längeren Zeilen wird ein größerer Zeilenabstand verwendet. Die Zeilenlängen werden je nach Textart angepasst (Lesetexte max. 80 Zeichen, Hinweistexte max. 60 Zeichen und Signaltexte max. 50 Zeichen).
Wir bevorzugen den linksbündig horizontalen Flattersatz. Dabei soll ein deutlicher Abstand zwischen Text und Seitenrand eingehalten werden.
Der Buchstabenabstand beträgt …
Die Schriftgröße sollte die Lesebedürfnisse unserer Zielgruppen berücksichtigen. Sie beträgt mindestes 10 pt. (Siehe auch im Kapitel Schrift.)
Farben & Kontraste
Unser Corporate Design zeichnet sich durch kräftige gesättigte Farben aus.
Für Fließtexte bevorzugen wir auf hellen Hintergründen Schwarz, da es den höchsten Kontrast erzeugt und so bestmöglich zu lesen ist.
Auf dunkleren Hintergünden ist der Einsatz einer hellen Farbe möglich, solange ein hoher Konstrast erzielt wird.
In Infografiken und Illustrationen vermeiden wir Farbkombinationen, die beispielsweise von Menschen mit Farbenblindheit oder Sehschwäche schlecht wahrgenommen werden können.
Zur Unterstützung dieser Personengruppe nutzen wir alternative Darstellungen, die über die Farbigkeit hinausgehen. Beispielsweise Schriftfettung, Markierung durch Symbole und Icons oder Größenhierarchien.
Layout & Bild
Unser Corporate Design bevorzugt klare Motive mit eindeutigen Bildaussagen, ruhigen Hintergründen und deutlichen Kontrasten. Zur besseren Lesbarkeit wird auf einen ausreichenden Abstand zwischen Text und Bild geachtet. Zudem wird die Platzierung von Text auf unruhigen Bildhintergründen vermieden.
Inklusive Bildsprache:
Darstellung von Menschen mit
verschiedenen Fähigkeiten und Hintergründen
– Klare Hierarchie und Struktur
Digitale Medien
– Responsive Design für verschiedene Geräte und Bildschirmgrößen
– Kompatibilität mit Screenreadern
– Tastaturnavigation ermöglichen
Mehrsprachigkeit
– Bereitstellung von Informationen in verschiedenen Sprache
– Klare, verständliche Formulierungen
– Untertitel und Transkripte für Videos
Technologische Barrieren, wenn Menschen veraltete Hardware nutzen oder keinen schnellen Internetzugang haben
Dokumente
– Alternative Textbeschreibungen für Bilder und Grafiken
– Strukturierte PDF-Dokumente mit Tags für Screenreader

Weitere Informationen und detaillierte Anwendungserläuterungen für inklusives Kommunikationsdesign online und offline finden Sie unter genderleicht.de, leserlich.info und in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.0.